Getreide

  • Kulturpflanzen aus der Familie der Gräser, die fast überall in der Welt wegen ihrer stärkemehlhaltigen Samen für die menschliche wie tierische Ernährung angebaut werden.
    Man unterscheidet acht Getreidearten:

    Weizen,
    Gerste,
    Roggen,
    Hafer,
    Mais,
    Triticale,
    Reis und
    Hirse.
    Der Kornkörper besteht aus der Frucht- und Samenschale, dem Keimling und dem Mehlkörper. Dieser enthält viel Eiweiß (Kleber) und Stärkekörner.

    Die Entwicklung der Getreidepflanzen durchläuft verschiedene Stadien: Auf die Keimung des Samenkorns folgt das Auflaufen (= Durchstoßen der Bodenoberfläche). Bei der nachfolgenden Bestockung entwickelt die Getreidepflanze mehrere Seitentriebe. Das eigentliche Längenwachstum (Streckung) der Halme nach dem Bestocken wird als 'Schossen' bezeichnet. Danach wird die Ähre ausgebildet ('Ährenschieben'). Abschließend folgen Blüte, Reife und schließlich die Ernte.

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